HOCHTIEF: Operative Stärke sowie Abertis-Beitrag steigern 2018 Gewinn um 29% und Dividende um 47%

Essen
21.02.2019

  • 541 Mio. Euro nominaler Konzerngewinn (+29% gegenüber Vorjahr); 521 Mio. Euro operativer Konzerngewinn (+15%)
    • Operativer Gewinn 2018 am oberen Ende der Guidance-Spanne (470 bis 520 Mio. Euro)
    • Operatives PBT bei 968 Mio. Euro (+12%), alle Divisions verbessert
    • Umsatz erreicht 23,9 Mrd. Euro (+11% währungsber., +6% nominal)
  • Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit 1,4 Mrd. Euro auf hohem Niveau
  • Nettovermögensposition von 1,6 Mrd. Euro (+300 Mio. Euro ggü. Vj.)
    • Dies berücksichtigt die Investition von 1,4 Mrd. Euro in Abertis und die Kapitalerhöhung um 0,9 Mrd. Euro
  • Auftragsbestand von 47,3 Mrd. Euro (+7% währungsber., +6% nom.)
    • 8,9 Mrd. Euro Auftragseingang im vierten Quartal auf Höhe des Rekordquartals Q4 2017
    • Verbesserte Planbarkeit mit einem Auftragsbestand, der über 22 Monaten Leistung entspricht
  • Digitale Transformation nimmt Fahrt auf
    • Nexplore als konzernweite digitale Innovations-Drehscheibe gegründet
    • Enge Kooperation mit führenden Universitäten und IT-Unternehmen
  • Guidance für 2019: Operativer Konzerngewinn von 640 bis 680 Mio. Euro
    • Vorgeschlagene Dividende beträgt 4,98 Euro je Aktie (+47%)
    • Starke Auftrags-Pipeline in unseren Kernmärkten USA, Kanada, Asien-Pazifik und Europa von rund 600 Mrd. Euro für 2019 und danach
    • PPP-Projekt-Pipeline von etwa 230 Mrd. Euro

HOCHTIEF hat im Jahr 2018 ein starkes operatives Ergebnis erreicht und ist durch die Investition in den führenden internationalen Mautstraßenbetreiber Abertis strategisch einen weiteren großen Schritt vorangekommen. Der Konzern hat seinen Gewinn deutlich gesteigert, was durch einen starken Cashflow unterstützt wurde. Dies ging einher mit höheren Margen, einem soliden Umsatzwachstum und einer erneut verbesserten Auftragslage. „2018 war ein weiteres sehr erfolgreiches Jahr für HOCHTIEF. Im sechsten Jahr in Folge haben wir es geschafft, unseren cash-basierten operativen Konzerngewinn zu erhöhen und erwarten, diesen positiven Weg fortzusetzen. Unser Fokus auf entwickelte Märkte und eine breite Palette von Geschäftsmodellen gibt uns ein ausgewogenes und robustes Profil im Infrastrukturgeschäft, das sich nachhaltig auszahlt“, sagte CEO Marcelino Fernández Verdes.

HOCHTIEF hat 2018 ein starkes Gewinnwachstum erzielt. Der nominale Konzerngewinn stieg um 29 Prozent auf 541 Millionen Euro. Darin ist ein Beitrag in Höhe von 84 Millionen Euro aus der 20-Prozent-Beteiligung an Abertis für den Zeitraum Juni bis Dezember 2018 enthalten. Der operative Konzerngewinn, der den Beitrag von Abertis und nicht operative Effekte ausklammert, erhöhte sich im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 521 Millionen Euro. Dieses Ergebnis liegt am oberen Ende der vor einem Jahr prognostizierten Spanne von 470 bis 520 Millionen Euro. Alle drei Divisions trugen zu diesem kräftigen Zuwachs bei.

Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Umsatz mit 23,9 Milliarden Euro um 11 Prozent über dem Vorjahreswert; nominal belief sich der Anstieg auf 6 Prozent. Dieses Wachstum ging einher mit verbesserten Margen. Die operative PBT-Marge des Konzerns stieg um 30 Basispunkte auf 4,1 Prozent.

HOCHTIEF bleibt fokussiert auf das Risikomanagement und die Generierung von cashgestützten Gewinnen. Der Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit war 2018 mit 1,4 Milliarden Euro auf unverändert hohem Niveau, getrieben durch ein starkes Cash-Konvertierungs-Niveau. Bedingt durch die positive Entwicklung 2018 beendete HOCHTIEF das Jahr mit einem Nettofinanzvermögen von 1,6 Milliarden Euro – das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von nahezu 300 Millionen Euro. Alle operativen Divisions konnten ihr Nettofinanzvermögen sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Verlauf des vierten Quartals 2018 steigern. Die Nettovermögensposition des Konzerns beinhaltet die Investition von 1,4 Milliarden Euro in Abertis und die Kapitalerhöhung um 0,9 Milliarden Euro.

Mit 47,3 Milliarden Euro lag der Auftragsbestand zum Ende des Berichtszeitraums währungsbereinigt um 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang belief sich in den vergangenen zwölf Monaten auf 28,1 Milliarden Euro, was dem 1,1-fachen der Konzernleistung entspricht. In Deutschland konnten wir den Auftragseingang um 340 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro steigern. Den disziplinierten Ansatz bei der Auftragshereinnahme behält HOCHTIEF konzernweit bei.

Konzernweit liegt der Wert der Pipeline relevanter Projekte in den Kernmärkten des Unternehmens – Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa – bei insgesamt rund 600 Milliarden Euro. Die starke Stellung von HOCHTIEF in den entwickelten PPP-Märkten spiegelt sich in der vom Konzern identifizierten PPP-Projekt-Pipeline von etwa 230 Milliarden Euro in diesem Bereich wider.

Digitale Transformationsstrategie
Die im vergangenen Jahr initiierte digitale Transformation nimmt Fahrt auf. HOCHTIEF hat die konzernweite digitale Innovations-Drehscheibe Nexplore gegründet. „Nexplore wird uns künftig massiv beim Übergang in die erweiterte digitale Zukunft unserer Konzern-Aktivitäten unterstützen. Das Ziel der digitalen Transformation ist es, Werte für unsere Kunden und Stakeholder zu schaffen, indem wir die Art unseres Arbeitens ändern. Aus einem tiefen Verständnis der Bedürfnisse und Prioritäten unserer Kunden wollen wir überlegene Lösungen für die Zukunft anbieten“, sagte CEO Marcelino Fernández Verdes. „Mit den von Nexplore entwickelten Produkten und Verfahren wollen wir kontinuierlich Effizienz und Ausführungsqualität steigern sowie die Projektsteuerung optimieren. Unsere Auftraggeber, Projektpartner und Mitarbeiter werden von diesen Innovationen profitieren.“

Nexplore plant die Einrichtung mehrerer Innovation Center weltweit: zusätzlich zu den bestehenden Standorten Essen, Frankfurt/Darmstadt und Minneapolis mit Zentren in Sydney und Madrid, um das konzernweite Know-how zusammen zu bringen. Damit gehört HOCHTIEF in der Branche zu den ersten Unternehmen, die sich des Megatrends Digitalisierung in dieser Form annehmen. Nexplore wird eng mit weltweit führenden Universitäten und IT-Unternehmen kooperieren. Eine erste Serie gemeinsamer Forschungsprojekte von Wissenschaftlern, Studierenden und Mitarbeitern von Nexplore ist angelaufen. Ziel ist die konsequente Nutzung der Möglichkeiten, die sich aus der Digitalisierung für das Baugeschäft ergeben – etwa aus den Themen Künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, Machine Learning, Internet der Dinge und Industrie 4.0. Eine bedeutende Partnerschaft mit dem MIT-IBM Watson Artificial Intelligence Lab in Cambridge, USA, sind wir kürzlich eingegangen.

Infolge der nachhaltigen Stärke der Bilanz und aufgrund der weiter erhöhten Gewinnerwartung, die sich aus der Investition in Abertis ergibt, steigt die Ausschüttungsquote für die Dividende von 50 Prozent auf 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns. Vor diesem Hintergrund und angesichts der starken Gewinnentwicklung des Konzerns wird HOCHTIEF für 2018 eine Dividende von 4,98 Euro je Aktie vorschlagen. Dies stellt gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 (3,38 Euro je Aktie) eine Steigerung von 47 Prozent dar.

Ausblick: HOCHTIEF ist mit seiner starken Konzernbilanz, der breiten Aufstellung in seinen Kernmärkten und seiner technischen Kompetenz gut positioniert, um Chancen zu nutzen. Für 2019 erwartet HOCHTIEF einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Millionen Euro, wobei alle Divisions zur weiter verbesserten Performance des Konzerns beitragen dürften.

HOCHTIEF: Operative Stärke sowie Abertis-Beitrag steigern 2018 Gewinn um 29% und Dividende um 47%

Essen
21.02.2019

  • 541 Mio. Euro nominaler Konzerngewinn (+29% gegenüber Vorjahr); 521 Mio. Euro operativer Konzerngewinn (+15%)
    • Operativer Gewinn 2018 am oberen Ende der Guidance-Spanne (470 bis 520 Mio. Euro)
    • Operatives PBT bei 968 Mio. Euro (+12%), alle Divisions verbessert
    • Umsatz erreicht 23,9 Mrd. Euro (+11% währungsber., +6% nominal)
  • Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit mit 1,4 Mrd. Euro auf hohem Niveau
  • Nettovermögensposition von 1,6 Mrd. Euro (+300 Mio. Euro ggü. Vj.)
    • Dies berücksichtigt die Investition von 1,4 Mrd. Euro in Abertis und die Kapitalerhöhung um 0,9 Mrd. Euro
  • Auftragsbestand von 47,3 Mrd. Euro (+7% währungsber., +6% nom.)
    • 8,9 Mrd. Euro Auftragseingang im vierten Quartal auf Höhe des Rekordquartals Q4 2017
    • Verbesserte Planbarkeit mit einem Auftragsbestand, der über 22 Monaten Leistung entspricht
  • Digitale Transformation nimmt Fahrt auf
    • Nexplore als konzernweite digitale Innovations-Drehscheibe gegründet
    • Enge Kooperation mit führenden Universitäten und IT-Unternehmen
  • Guidance für 2019: Operativer Konzerngewinn von 640 bis 680 Mio. Euro
    • Vorgeschlagene Dividende beträgt 4,98 Euro je Aktie (+47%)
    • Starke Auftrags-Pipeline in unseren Kernmärkten USA, Kanada, Asien-Pazifik und Europa von rund 600 Mrd. Euro für 2019 und danach
    • PPP-Projekt-Pipeline von etwa 230 Mrd. Euro

HOCHTIEF hat im Jahr 2018 ein starkes operatives Ergebnis erreicht und ist durch die Investition in den führenden internationalen Mautstraßenbetreiber Abertis strategisch einen weiteren großen Schritt vorangekommen. Der Konzern hat seinen Gewinn deutlich gesteigert, was durch einen starken Cashflow unterstützt wurde. Dies ging einher mit höheren Margen, einem soliden Umsatzwachstum und einer erneut verbesserten Auftragslage. „2018 war ein weiteres sehr erfolgreiches Jahr für HOCHTIEF. Im sechsten Jahr in Folge haben wir es geschafft, unseren cash-basierten operativen Konzerngewinn zu erhöhen und erwarten, diesen positiven Weg fortzusetzen. Unser Fokus auf entwickelte Märkte und eine breite Palette von Geschäftsmodellen gibt uns ein ausgewogenes und robustes Profil im Infrastrukturgeschäft, das sich nachhaltig auszahlt“, sagte CEO Marcelino Fernández Verdes.

HOCHTIEF hat 2018 ein starkes Gewinnwachstum erzielt. Der nominale Konzerngewinn stieg um 29 Prozent auf 541 Millionen Euro. Darin ist ein Beitrag in Höhe von 84 Millionen Euro aus der 20-Prozent-Beteiligung an Abertis für den Zeitraum Juni bis Dezember 2018 enthalten. Der operative Konzerngewinn, der den Beitrag von Abertis und nicht operative Effekte ausklammert, erhöhte sich im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 521 Millionen Euro. Dieses Ergebnis liegt am oberen Ende der vor einem Jahr prognostizierten Spanne von 470 bis 520 Millionen Euro. Alle drei Divisions trugen zu diesem kräftigen Zuwachs bei.

Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Umsatz mit 23,9 Milliarden Euro um 11 Prozent über dem Vorjahreswert; nominal belief sich der Anstieg auf 6 Prozent. Dieses Wachstum ging einher mit verbesserten Margen. Die operative PBT-Marge des Konzerns stieg um 30 Basispunkte auf 4,1 Prozent.

HOCHTIEF bleibt fokussiert auf das Risikomanagement und die Generierung von cashgestützten Gewinnen. Der Net Cash aus laufender Geschäftstätigkeit war 2018 mit 1,4 Milliarden Euro auf unverändert hohem Niveau, getrieben durch ein starkes Cash-Konvertierungs-Niveau. Bedingt durch die positive Entwicklung 2018 beendete HOCHTIEF das Jahr mit einem Nettofinanzvermögen von 1,6 Milliarden Euro – das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von nahezu 300 Millionen Euro. Alle operativen Divisions konnten ihr Nettofinanzvermögen sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Verlauf des vierten Quartals 2018 steigern. Die Nettovermögensposition des Konzerns beinhaltet die Investition von 1,4 Milliarden Euro in Abertis und die Kapitalerhöhung um 0,9 Milliarden Euro.

Mit 47,3 Milliarden Euro lag der Auftragsbestand zum Ende des Berichtszeitraums währungsbereinigt um 7 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Auftragseingang belief sich in den vergangenen zwölf Monaten auf 28,1 Milliarden Euro, was dem 1,1-fachen der Konzernleistung entspricht. In Deutschland konnten wir den Auftragseingang um 340 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro steigern. Den disziplinierten Ansatz bei der Auftragshereinnahme behält HOCHTIEF konzernweit bei.

Konzernweit liegt der Wert der Pipeline relevanter Projekte in den Kernmärkten des Unternehmens – Nordamerika, Asien-Pazifik und Europa – bei insgesamt rund 600 Milliarden Euro. Die starke Stellung von HOCHTIEF in den entwickelten PPP-Märkten spiegelt sich in der vom Konzern identifizierten PPP-Projekt-Pipeline von etwa 230 Milliarden Euro in diesem Bereich wider.

Digitale Transformationsstrategie
Die im vergangenen Jahr initiierte digitale Transformation nimmt Fahrt auf. HOCHTIEF hat die konzernweite digitale Innovations-Drehscheibe Nexplore gegründet. „Nexplore wird uns künftig massiv beim Übergang in die erweiterte digitale Zukunft unserer Konzern-Aktivitäten unterstützen. Das Ziel der digitalen Transformation ist es, Werte für unsere Kunden und Stakeholder zu schaffen, indem wir die Art unseres Arbeitens ändern. Aus einem tiefen Verständnis der Bedürfnisse und Prioritäten unserer Kunden wollen wir überlegene Lösungen für die Zukunft anbieten“, sagte CEO Marcelino Fernández Verdes. „Mit den von Nexplore entwickelten Produkten und Verfahren wollen wir kontinuierlich Effizienz und Ausführungsqualität steigern sowie die Projektsteuerung optimieren. Unsere Auftraggeber, Projektpartner und Mitarbeiter werden von diesen Innovationen profitieren.“

Nexplore plant die Einrichtung mehrerer Innovation Center weltweit: zusätzlich zu den bestehenden Standorten Essen, Frankfurt/Darmstadt und Minneapolis mit Zentren in Sydney und Madrid, um das konzernweite Know-how zusammen zu bringen. Damit gehört HOCHTIEF in der Branche zu den ersten Unternehmen, die sich des Megatrends Digitalisierung in dieser Form annehmen. Nexplore wird eng mit weltweit führenden Universitäten und IT-Unternehmen kooperieren. Eine erste Serie gemeinsamer Forschungsprojekte von Wissenschaftlern, Studierenden und Mitarbeitern von Nexplore ist angelaufen. Ziel ist die konsequente Nutzung der Möglichkeiten, die sich aus der Digitalisierung für das Baugeschäft ergeben – etwa aus den Themen Künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, Machine Learning, Internet der Dinge und Industrie 4.0. Eine bedeutende Partnerschaft mit dem MIT-IBM Watson Artificial Intelligence Lab in Cambridge, USA, sind wir kürzlich eingegangen.

Infolge der nachhaltigen Stärke der Bilanz und aufgrund der weiter erhöhten Gewinnerwartung, die sich aus der Investition in Abertis ergibt, steigt die Ausschüttungsquote für die Dividende von 50 Prozent auf 65 Prozent des nominalen Konzerngewinns. Vor diesem Hintergrund und angesichts der starken Gewinnentwicklung des Konzerns wird HOCHTIEF für 2018 eine Dividende von 4,98 Euro je Aktie vorschlagen. Dies stellt gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 (3,38 Euro je Aktie) eine Steigerung von 47 Prozent dar.

Ausblick: HOCHTIEF ist mit seiner starken Konzernbilanz, der breiten Aufstellung in seinen Kernmärkten und seiner technischen Kompetenz gut positioniert, um Chancen zu nutzen. Für 2019 erwartet HOCHTIEF einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Millionen Euro, wobei alle Divisions zur weiter verbesserten Performance des Konzerns beitragen dürften.