Wesentlichkeit

Wir konzentrieren uns bei unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten auf wesentliche Themen, die essenziell zur langfristigen Wertschöpfung unseres Konzerns beitragen. Mit unserem Wesentlichkeitsansatz wollen wir dem Grundsatz der Global Reporting Initiative entsprechen und Aspekte abdecken, die die wesentlichen wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Organisation wiedergeben bzw. die Beurteilungen und Entscheidungen der Stakeholder maßgeblich beeinflussen. Zur Definition von Wesentlichkeit nutzen wir verschiedene Instrumente.

Die Stakeholder von HOCHTIEF

Als Stakeholder hat HOCHTIEF jene Gruppen identifiziert, welche die ökonomische, ökologische und soziale Leistung von HOCHTIEF wesentlich beeinflussen und in Zukunft beeinflussen können, sowie jene Gruppen, die von der ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistung unseres Konzerns wesentlich betroffen sind und in Zukunft betroffen sein könnten. Dabei wurden insbesondere Erfahrungen aus unseren langjährigen Kundenbeziehungen, dem Projektgeschäft sowie der Kommunikationsarbeit und regelmäßigen Marktbefragungen berücksichtigt.

  • Aktionäre
  • Kunden
  • Mitarbeiter
  • Nachunternehmer und Lieferanten
  • Staat und Behörden
  • Investoren, Analysten und Bankenvertreter
  • Verbände und Organisationen, NGOs
  • Nachbarn und Anwohner
  • Universitäten, Hochschulen und Wissenschaft
  • Schüler, Studenten, Hochschulabsolventen
  • Journalisten
Wesentlichkeitsanalyse

Um die Gültigkeit der von uns identifizierten Nachhaltigkeitsthemen zu überprüfen und sie gegebenenfalls anpassen zu können, führen wir seit mehreren Jahren regelmäßig eine Online-Befragung unter ausgewählten Stakeholder-Gruppen durch. Ziel ist es, eine Relevanzeinschätzung und eine Priorisierung der Themen für HOCHTIEF zu ermitteln.

Die Wesentlichkeitsanalyse aus dem Jahr 2016 bestätigt die Ausrichtung der Nachhaltigkeitsstrategie von HOCHTIEF. Im gleichen Jahr haben wir das Themenfeld Einkauf in das CR-Programm aufgenommen. Damit haben wir auf die Entwicklungen und die Erfordernisse unseres Geschäfts ebenso wie auf die Bedürfnisse unserer Stakeholder reagiert. Im gleichen Zuge wurden die Themenfelder „Aktiver Klimaschutz“ und „Ressourcenschutz“ zusammengefasst. Das CR-Programm wird regelmäßig überprüft.

Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse 2016
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Stakeholder-Einbindung

Auch im Umgang mit seinen Stakeholdern legt HOCHTIEF großen Wert auf Transparenz. Wir suchen den zielgerichteten Dialog mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, mit unseren Partnern und Investoren – auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Eine offene, frühzeitige Informationspolitik bietet unseren Anspruchsgruppen die Grundlage, sich ein Bild vom Unternehmen zu machen und Entscheidungen zu treffen.

Stakeholder-Dialog 2016

Bei einer offenen Diskussion mit Vertretern der für HOCHTIEF wesentlichen Stakeholder-Gruppen in der Konzernzentrale bewerteten die Teilnehmer auch 2016 wieder die Relevanz der Themenfelder und brachten ihre Anforderungen, Erfahrungen und Ideen ein. Zu den Impulsen zählten das Angebot von Nachhaltigkeit als Leistung und die Kommunikation von Nachhaltigkeitszielen (s. Präsentation).

Vorstandsmitglied Nikolaus Graf von Matuschka freute sich über die vertrauensvolle, persönliche und offene Diskussion und lobte das Format der Veranstaltung: "Die Ideen und Einschätzungen der Stakeholder sind für die Weiterentwicklung von HOCHTIEF von großer Bedeutung."

Die Ergebnisse werden in der CR-Arbeit von HOCHTIEF berücksichtigt und teilweise zu konkreten Projekten weiterentwickelt. Auch in Zukunft soll der Dialog mit den Interessensgruppen regelmäßig stattfinden, je nach Bedarf wird der Fokus auf einzelne Themenfelder gesetzt.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Image und Reputation

Wie wird HOCHTIEF von außen bewertet? Die eindeutige Mehrheit der Befragten einer Studie nennt HOCHTIEF als erstes, wenn sie gefragt werden, welche große Unternehmen aus der Bauindustrie in Deutschland sie kennen. Dies ist ein Ergebnis der Image- und Reputationsanalsyse, die HOCHTIEF im Jahr 2016 (zum wiederholten Mal) bei einem unabhängigen Marktforschungsinstitut in Auftrag gegeben hat. 84 Prozent der Befragten bezeichneten das Image des Konzerns als gut bis ausgezeichnet (siehe Präsentation). Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Vertrauen!