Verpflichtungen

Für HOCHTIEF nimmt nachhaltiges Handeln einen hohen Stellenwert ein. Für uns ist es selbstverständlich, einen maßgeblichen Beitrag zum Umweltschutz sowie sozialen und ökonomischen Belangen zu leisten. Zu diesen Grundsätzen verpflichten wir uns in vielfältiger Weise.

  • 1. Leitlinien
    In unseren Leitlinien ist unser Bekenntnis zur Nachhaltigkeit verankert. Zu unseren weiteren Grundsätzen zählen: Kundengerechtes Leistungsangebot, erfolgreiche Mitarbeiter und wertorientierte Strategie.
  • 2. Deutschen Corporate Governance Kodex
    Für HOCHTIEF ist transparente Unternehmensführung, die über die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinaus geht, wichtig. So orientieren wir uns an den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex. Siehe auch Corporate Governance.
  • 3. HOCHTIEF Code of Conduct
    In dem unternehmenseigenen Code of Conduct sind Verhaltensweisen zusammengefasst, die uns bei der täglichen Arbeit helfen. Der Fokus liegt hier auf ethischen Grundsätzen, die beim unternehmerischen Handeln befolgt werden müssen. Sie sind für alle HOCHTIEFler verbindlich – sowohl für Mitarbeiter als auch für Führungskräfte. Der HOCHTIEF Code of Conduct wurde im Jahr 2010 überarbeitet und um internationale Standards, zum Beispiel aus den Bereichen Arbeitnehmerrechte, Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit sowie Umweltschutz, erweitert. mehr
  • 4. Beschaffungsrichtlinie/Code of Conduct für Vertragspartner
    Die ethischen Grundsätze für die Beschaffung sind in der Beschaffungsrichtlinie aufgeführt. Sie beschreibt die wichtigsten Werte, Verantwortlichkeiten und Verhaltensgrundsätze für alle HOCHTIEF-Mitarbeiter, die in den Beschaffungsprozess eingebunden sind, und ergänzen den Code of Conduct. Hohe ethische Anforderungen stellt HOCHTIEF auch an seine Nachunternehmer und Lieferanten und hat diese eigens in dem Code of Conduct für Vetragspartner formuliert. HOCHTIEF arbeitet nur mit Partnern zusammen, die diese Anforderungen einhalten und die ihrerseits die Einhaltung bei ihren Nachunternehmern und Lieferanten durchsetzen und vorantreiben.
  • 5. UN Global Compact
    HOCHTIEF ist seit Anfang November 2008 offizielles Mitglied im UN Global Compact , einer Initiative der Vereinten Nationen. Ziel von Global Compact ist es, insgesamt zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung weltweit zu fördern.

    Hier finden Sie den HOCHTIEF-Fortschrittsbericht.

  • 6. Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft
    HOCHTIEF hat im November 2010 gemeinsam mit 20 anderen deutschen Unternehmen ein "Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft" vorgestellt. Darin verpflichten sich die Unterzeichner zu fairem Wettbewerb, Sozialpartnerschaft, Leistungsprinzip und Nachhaltigkeit. Der gemeinsame Anspruch ist es, die formulierten Werte in die Führungsprozesse der Unternehmen zu integrieren und mit dem Leitbild sichtbare, alltagstaugliche und überprüfbare Standards verantwortlichen unternehmerischen Handelns zu setzen.
  • 7. Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex
    HOCHTIEF hat eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) abgegeben – und sich damit einmal mehr öffentlich zu den Grundsätzen nachhaltigen Handelns und Wirtschaftens bekannt. Der DNK wurde in einem umfassenden Stakeholder-Dialog mit Vertretern der Finanzmärkte, von Unternehmen und der Zivilgesellschaft vom Rat für Nachhaltige Entwicklung entwickelt und 2011 veröffentlicht. Ziel des DNK ist es, Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen und Organisationen mit einer höheren Verbindlichkeit transparent und vergleichbar sowie in einer Datenbank sichtbar zu machen. Die Entsprechenserklärung umfasst Erläuterungen, Kennzahlen und Leistungsindikatoren zu den Themen CR-Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft.

    Hier finden Sie die HOCHTIEF-Entsprechenserklärung 2015 zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex:
    PDF-Download
    Datenbank des DNK

  • 8. Eintreten für Transparenz und Antikorruption
    HOCHTIEF steht aus Überzeugung für faires Verhalten im Wettbewerb sowie für Transparenz in der Baubranche. Ausdruck unserer konsequenten Antikorruptionspolitik ist beispielsweise die seit 1999 bestehende Mitgliedschaft bei Transparency International. HOCHTIEF ist dort als einziger deutscher Baudienstleister Mitglied. Wir sind darüber hinaus Gründungsmitglied des 2007 ins Leben gerufenen Netzwerks Compliance , in dem sich deutsche Firmen für die Bekämpfung unsauberer Geschäftspraktiken einsetzen. Zudem ist HOCHTIEF Mitglied der internationalen Partnering Against Corruption Initiative des Weltwirtschaftsforums.
  • 9. Konzernrichtlinie für Arbeits- und Gesundheitsschutz Umwelt- und Klimaschutz
    Die Konzernrichtlinie für Arbeits- und Gesundheitsschutz, Umwelt- und Klimaschutz orientiert sich an den Anforderungen der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001. Die Richtlinie wurde 2015 überarbeitet und ist zum 1. Mai 2016 in Kraft getreten.

    Die Richtlinie formuliert die Arbeits- und Gesundheitsschutzpolitik und die Umwelt- und Klimaschutzpolitik des Konzerns und legt die Mindestanforderungen an das Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement der einzelnen Divisions und Gesellschaften fest. So lässt sich gewährleisten, dass die an den jeweiligen Standorten gültigen gesetzlichen sowie behördlichen Vorgaben eingehalten und umgesetzt werden. Durch proaktives Handeln können Risiken frühzeitig identifiziert und Unfälle sowie Umweltschäden weitestgehend vermieden werden. Bei der Umsetzung der konzernübergreifenden Richtlinie werden die Unternehmenseinheiten durch das AGUS Center unterstützt.

  • 10. CEO Climate Policy Recommendations to G8 Leaders
    Bereits im Juli 2008 unterzeichnete HOCHTIEF gemeinsam mit mehr als 80 führenden internationalen Unternehmen – darunter auch unsere australische Tochtergesellschaft Leighton – die Chief-Executive-Officer-Klimaempfehlungen an die G8-Staaten. Die Erklärung fordert die rasche Umsetzung einer grundlegenden Strategie, um in Zusammenarbeit zwischen Regierungen und der Wirtschaft die weltweiten CO2-Emissionen zu senken. Gleichzeitig werden langfristige Ziele – zum Beispiel mindestens eine Halbierung der weltweiten Treibhausgasemissionen bis 2050 – sowie eine Reihe kurzfristiger Ziele definiert. Die CEOs unterstützen einen engen Erfahrungsaustausch.
  • 11. Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
    Als weltweit erstes Bauunternehmen hat HOCHTIEF sich im Jahr 2000 verpflichtet, den Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu entsprechen. Die Agentur der UNO konzentriert sich darauf, dass weltweit Frauen und Männer unter freien, gleichen, sicheren und menschlichen Bedingungen ihre Arbeit ausüben können.
  • 12. Charta der Vielfalt
    Mit dem Diversity-Management schafft HOCHTIEF aktiv ein Umfeld, in dem jeder persönlichen Respekt und individuelle Förderung erfährt. Chancengleichheit ist bei uns nicht nur über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verankert: Sie ist auch Teil unserer Unternehmensleitlinien. Im Juni 2008 haben wir zusätzlich die von der Bundesregierung herausgegebene Charta der Vielfalt unterzeichnet. In der Charta haben wir uns dazu bekannt, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.
  • 13. encord: Sustainable Development Charter
    Im Juni 2011 unterzeichnete HOCHTIEF gemeinsam mit 19 weiteren europäischen Bauunternehmen als Mitglied von encord , dem Forschungsverbund innovativer europäischer Baukonzerne, die "Sustainable Development Charter". Darin verpflichten sich die Unternehmen, nachhaltige Aspekte in ihre Unternehmensstrategien zu integrieren und – insbesondere im Bereich der Forschung und Entwicklung – zu fördern.
  • 14. Aktive Mitarbeit in Gremien und Verbänden, Mitgliedschaften
    HOCHTIEF beteiligt sich aktiv an der verantwortungsbewussten Gestaltung unserer Märkte und engagiert sich durch die Mitarbeit in Gremien und Verbänden. Auch HOCHTIEF-Vorstand und Top-Manager unterstützen verschiedene Institutionen durch persönliche Mitarbeit.

    Beispiele: Deutsches Verkehrsforum: Mitgliedschaft Arbeitskreis Infrastruktur (HOCHTIEF-Vorstandsmitglied), Initiativkreis Ruhr, Industrie- und Handelskammern, American Chamber of Commerce in Germany, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V., Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M.)


Kontakt

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