Wertschöpfung 2016

HOCHTIEF stellt mit der Wertschöpfungsrechnung die Entstehung seiner wirtschaftlichen Leistungskraft dar und erläutert gleichzeitig, in welcher Höhe öffentliche und private Interessengruppen hiervon profitieren.

Im Geschäftsjahr 2016 hat HOCHTIEF den Weg zur Steigerung der Profitabilität und Liquidität konsequent fortgesetzt. Nachhaltiges Handeln führte zur erneuten Listung im Dow Jones Sustainability Index (DJSI). Dieses Engagement für Nachhaltigkeit erhöht die Wertschätzung bei Kunden sowie am Kapital- und Arbeitsmarkt.

Der Anteil der Nettowertschöpfung an der Unternehmensleistung lag 2016 mit 20,2 Prozent auf dem Niveau der Vorjahre. Den Großteil dieser erwirtschafteten Nettowertschöpfung verwendete der HOCHTIEF-Konzern, wie in den Vorjahren, auch im Geschäftsjahr 2016 wieder überwiegend für seine Mitarbeiter. Dieser hohe Wertschöpfungsbeitrag erlaubt es uns, weiterhin attraktive Arbeitsplätze zu angemessenen Konditionen anbieten zu können. Die Entwicklung in diesem Bereich resultiert aus den in den Vorjahren begonnenen Transformationsprozessen im HOCHTIEF-Konzern. Die Teile der Wertschöpfung, die in Form von Ausschüttungen an andere Gesellschafter gingen, betrugen im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 113,0 Mio. Euro. Die Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung unseres Anteils an der CIMIC-Gruppe.

Im Geschäftsjahr 2016 liegt der Anteil der öffentlichen Hand von 4,6 Prozent (187,2 Mio. Euro) wieder auf dem Niveau des Vorjahres.

HOCHTIEF weist eine gute Bonität auf und bietet in einem aktuell schwierigen Marktumfeld mit niedrigem Zinsniveau eine dauerhaft attraktive Investitionsmöglichkeit für Fremd- und Eigenkapitalgeber. Der für Kreditgeber verwendete Anteil der Wertschöpfung betrug im Geschäftsjahr 161,8 Mio. Euro und wurde somit gegenüber dem Vorjahr aufgrund der reduzierten Fremdverschuldung und Zinssätze gesenkt. Der Anspruch von HOCHTIEF ist es, seine Aktionäre an der positiven Ergebnisentwicklung des Unternehmens entsprechend zu beteiligen. Aufgrund der damit verbundenen Steigerung der Dividende im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Anteil, der auf unsere Aktionäre und das Unternehmen selbst entfiel, mit 320,5 Mio. Euro oder 7,9 Prozent der Nettowertschöpfung deutlich erhöht.

Entstehung der Wertschöpfung 2016 2015
  in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %
Umsatzerlöse 19.908,3 98,6 21.096,6 98,9
Bestandsveränderung der Erzeugnisse -93,0 -0,5 18,5 0,1
Sonstige betriebliche Erträge 372,5 1,8 217,5 1,0
Unternehmensleistung 20.187,8 100,0 21.332,6 100,0
Materialaufwand -14.778,2 -73,2 -15.484,3 -72,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.208,1 -6,0 -1.203,4 -5,6
Andere Finanzaufwendungen -38,5 -0,2 -51,2 -0,2
Vorleistungen -16.024,8 -79,4 -16.738,8 -78,5
Finanzerträge 87,4 0,4 92,8 0,4
Beteiligungsergebnis 114,9 0,6 155,7 0,7
Bruttowertschöpfung 4.365,3 21,6 4.842,3 22,7
Abschreibungen -287,7 -1,4 -413,8 -1,9
Nettowertschöpfung 4.077,6 20,2 4.428,5 20,8

Verwendung der Wertschöpfung 2016 2015
  in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %
An Mitarbeiter 3.295,1 80,8 3.664,8 82,8
An Kreditgeber 161,8 4,0 240,2 5,4
An andere Gesellschafter 113,0 2,8 124,9 2,8
An die öffentliche Hand 187,2 4,6 190,2 4,3
An Unternehmen und Aktionäre 320,5 7,9 208,3 4,7
Nettowertschöpfung 4.077,6 100,0 4.428,5 100,0

Wertschöpfung 2015

HOCHTIEF stellt mit der Wertschöpfungsrechnung die Entstehung seiner wirtschaftlichen Leistungskraft dar und erläutert gleichzeitig, in welcher Höhe die öffentlichen und privaten Interessengruppen hiervon profitieren.

Vor dem Hintergrund der veräußerten Aktivitäten sind die Umsatzerlöse um rund eine Mrd. Euro zurückgegangen. Die im Geschäftsjahr 2015 abgeschlossenen Transformationsprozesse und die wirksam umgesetzten Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Profitabilität und Liquidität bei HOCHTIEF führten noch im gleichen Jahr zu einem leicht gestiegenen Anteil der Nettowertschöpfung an der Unternehmensleistung gegenüber dem Vorjahr (+0,5 Prozent). Insgesamt profitieren wir von unserem Engagement für Nachhaltigkeit, das unter anderem unsere Wertschätzung am Kapital- und Arbeitsmarkt erhöht.

Der HOCHTIEF-Konzern verwendete die erwirtschaftete Nettowertschöpfung auch im Geschäftsjahr 2015 wieder überwiegend für seine Mitarbeiter: 83 Prozent wurden für sie verwendet. Dieser hohe Wertschöpfungsbeitrag erlaubt es uns, weiterhin attraktive Arbeitsplätze zu angemessenen Konditionen anbieten zu können. Auch in diesem Bereich korrespondiert die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr mit den Transformationsprozessen im HOCHTIEF-Konzern.

HOCHTIEF weist eine gute Bonität auf und bietet in einem aktuell schwierigen Marktumfeld mit niedrigem Zinsniveau eine dauerhaft attraktive Investitionsmöglichkeit für Fremd- und Eigenkapitalgeber. Der Anteil an Kreditgebern betrug im Geschäftsjahr 240,2 Mio. Euro. Auf unsere Aktionäre und das Unternehmen selbst entfielen 208,3 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus unserer kontinuierlichen Dividendenpolitik resultieren. Der Anteil an der Nettowertschöpfung betrug 4,7 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2015 ist der Anteil der öffentlichen Hand von 4,3 Prozent (190,2 Mio. Euro) ebenfalls deutlich positiv.

Entstehung der Wertschöpfung 2015 2014
  in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %
Umsatzerlöse 21.096,6 98,9 22.099,1 99,1
Bestandsveränderung der Erzeugnisse 18,5 0,1 -30,4 -0,1
Sonstige betriebliche Erträge 217,5 1,0 225,4 1,0
Unternehmensleistung 21.332,6 100,0 22.294,0 100,0
Materialaufwand -15.484,3 -72,6 -15.745,6 -70,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.203,4 -5,6 -1.767,6 -7,9
Andere Finanzaufwendungen -51,2 -0,2 -31,9 -0,1
Vorleistungen -16.738,8 -78,5 -17.545,1 -78,7
Finanzerträge 92,8 0,4 104,4 0,5
Beteiligungsergebnis 155,7 0,7 118,5 0,5
Bruttowertschöpfung 4.842,3 22,7 4.971,8 22,3
Abschreibungen -413,8 -1,9 -440,4 -2,0
Nettowertschöpfung 4.428,5 20,8 4.531,4 20,3

Verwendung der Wertschöpfung 2015 2014
  in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %
An Mitarbeiter 3.664,8 82,8 4.423,9 97,6
An Kreditgeber 240,2 5,4 284,6 6,3
An andere Gesellschafter* 124,9 2,8 -9,2 -0,2
An die öffentliche Hand 190,2 4,3 -45,4 -1,0
An Unternehmen und Aktionäre* 208,3 4,7 -122,6 -2,7
Nettowertschöpfung 4.428,5 100,0 4.531,4 100,0

Die Summe, die an andere Gesellschafter (124,9 Mio. Euro) ging, war im Geschäftsjahr 2015 im Wesentlichen durch die Ausschüttungen an andere Gesellschafter der CIMIC-Gruppe beeinflusst.

Wertschöpfung 2014

HOCHTIEF möchte mit der Wertschöpfungsrechnung aufzeigen, in welcher Höhe das Unternehmen zum öffentlichen und privaten Einkommen beigetragen hat. Dabei wird deutlich, welchen Wert wir mit unserem nachhaltigen Wirtschaften für unsere Stakeholder/Interessengruppen schaffen.
Entstehung der Wertschöpfung 2014 2013 (angepasst)
  in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %
Umsatzerlöse 22.099,1 99,1 22.498,7 98,4
Bestandsveränderung der Erzeugnisse -30,4 -0,1 -77,9 -0,3
Sonstige betriebliche Erträge 225,4 1,0 454,4 2,0
Unternehmensleistung 22.294,0 100,0 22.875,2 100,0
Materialaufwand -15.745,6 70,6 -15.540,7 67,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.767,6 7,9 -1.331,2 5,8
Übrige Finanzaufwendungen -31,9 0,1 -24,6 0,1
Vorleistungen -17.545,1 78,7 -16.896,4 73,9
Finanzerträge 104,4 0,5 78,9 0,3
Beteiligungsergebnis 118,5 0,5 210,4 0,9
Bruttowertschöpfung 4.971,8 22,3 6.268,1 27,4
Abschreibungen -440,4 2,0 -686,4 3,0
Nettowertschöpfung 4.531,4 20,3 5.581,6 24,4
Verwendung der Wertschöpfung 2014 2013 (angepasst)
  in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %
An Mitarbeiter 4.423,9 97,6 4.740,8 84,9
An Kreditgeber 284,6 6,3 310,9 5,6
An andere Gesellschafter* -9,2 -0,2 301,1 5,4
An die öffentliche Hand -45,4 -1,0 158,2 2,8
An Unternehmen & Aktionäre* -122,6 -2,7 70,6 1,3
Nettowertschöpfung 4.531,4 100,0 5.581,6 100,0

* aus fortgeführten Aktivitäten

Die Nettowertschöpfung des Konzerns kam im Geschäftsjahr 2014 - wie in den Vorjahren - hauptsächlich den Mitarbeitern zugute. 2014 entfallen 97,6 Prozent der Nettowertschöpfung auf die Mitarbeiter, was einem Betrag von 4.423,9 Mio. Euro entspricht. Dieser hohe Wertschöpfungsbeitrag erlaubt es uns, auch in Zukunft Arbeitsplätze mit angemessenen Löhnen anbieten zu können.

Der Anteil an Kreditgeber betrug im Geschäftsjahr 284,6 Mio. Euro. HOCHTIEF weist eine gute Bonität auf und bietet somit im aktuellen Marktumfeld mit niedrigem Zinsniveau eine attraktive Investitionsmöglichkeit, beispielsweise durch unsere emittierten Kapitalmarktanleihen, für Fremdkapitalgeber.

Der Anteil an die öffentliche Hand war negativ und resultierte im Berichtsjahr im Wesentlichen aus latenten Steuerguthaben auf die bei unserer australischen Tochtergesellschaft CIMIC (ehemals Leighton) gebildete bilanzielle Vorsorge zur Abdeckung von Ausfallrisiken aus Projektforderungen.

Der Anteil an der Wertschöpfung, der an andere Gesellschafter sowie an das Unternehmen und Aktionäre aus fortgeführten Aktivitäten ging, war im Geschäftsjahr 2014 im Wesentlichen durch die Bildung einer bilanziellen Vorsorge zur Abdeckung von Ausfallrisiken aus Projektforderungen bei CIMIC beeinflusst.

Erfreulicherweise konnten wir 2014 eine erhöhte Dividende in Höhe von 1,90 Euro pro Aktie an unsere Aktionäre ausschütten.